Login Form






Lost Password?

Donnerwetter

Polls

Die neue Seite ist
 
Sorry, no events to display
Januar 2007 PDF Print E-mail
Written by Administrator   
Sunday, 31 December 2006
verzoegerungen
Saturday, January 27th, 2007


verdammt!!!

eigentlich war geplant, dass der blog hier in bangkok zu ende gebracht wird… aber wir haben so viel zeit mit einkaufen tot geschlagen, dass wirs nicht mehr schaffen werden, alles zu archivieren…. vor allem da es schon zwoelf ist, wir noch nicht mal gepackt haben und und und… naja….
fuer die, dies interessiert: wir tragen den rest dann von deutschland aus nach… ansonsten, sehen oder hoeren wir uns ja eh bald alle (vorausgesetzt unser flug hat keine 17 stunden verspaetung, wie der ltu flug gestern)



ganz schoen hohl, der berg
Saturday, January 27th, 2007

da uns langsam die zeit davon lief, wollten wir den ersten tag im khao sok nationalpark nicht einfach so verstreichen lassen. also als erstes mal n fahrbaren untersatz organisieren und dann die gegend etwas erkunden. weit sind wir allerdings nicht gekommen, da etwa zwei kilometer entfernt, zwei hoelen darauf warteten, von uns besichtigt zu werden. und als wir obendrein feststellten, dass es dort affen gibt, war der tag schon verplant. nach etwa einer stunde affenfuetterei kamen wir dann auch dazu, uns die hoelen mal von innen anzuschauen. die erste , recht kleine bzw. kurze hoehle wurde durch einen unterirdischen see begrenzt, der heiliges wasser birgt und desswegen (zum leidwesen doros) nicht zum schwimmen freigegeben war. also weiter zur zweiten hoele. aber erst nach dem uns der zustaendige moench die angst vor den etwas morsch aussehenden stufen - ueber die man den eingang der zweiten hoele erreicht - genommen hatte (er is n stueck vorraus gegangen und meinte: “look, evelithing ok!!”). die hoehle war laut reisefuehrer etwa einen km lang und besass drei oder vier groessere kammern. nachdem ich an der wand dann einen tausendfuessler erspaeht hatte, nahm mein wunsch, die hohle wieder zu verlassen, schlagartig zu. zum glueck hatte doro mit der hohen luftfeuchtigkeit - die ihr auf den kreislauf schlug - zu kaempfen, so dass ich sie nicht mal draengen musste und wir nur so lang wie unbedingt notwendig in der hoehle blieben. danach verfuetterten wir noch die restlichen erdnuesse an die affen und machten uns wieder auf den weg zu unserem bungalow.


unterkuft
Saturday, January 27th, 2007


die letzte nacht in krabi verbrachten wir ganz unspektakulaer… erst mit georg beim essen (flambierte pfannengerichte, was wiederum spektakulaer war ) und den rest des abends mit packen…

am naechsten tag gings dann mitm bus in den khao sok nationalpark… wir hatten uns eine unterkunft aus dem reisefuehrer ausgesucht, welche mit “abenteuerlichen baumhaeusern” unsere gunst erworben hatte… dort angekommen mussten wir aber mit bedauern feststellen, dass das “baumhaus” nix anderes war, als ein luxusbungalow auf sehr hohen stelzen… ich mein, luxus schoen und gut… klimaanlage und heisses wasser (und ein fetter leguan vorm balkon ) sind gueter, die uns in letzter zeit nicht oft untergekommen sind, aber wer hat denn gesagt, dass wir sowas wollen? … somit verbrachten wir unseren ersten tag damit, mit dem moped hin und her zu fahren (die von felix beschriebene hoehle zu erkunden) und nach einer neuen bleibe fuer die restlichen tage zu suchen, die unserer vorstellung von “wohnen im dschungel” am naechsten kam… fuendig wurden wir dann im sogenannten “freedom camp”…. camp ist vielleicht das falsche wort… es handelt sich um eine kleine insel im khao sok river, welche durch eine bambus haengebruecke mit dem land verbunden ist. auf der insel steht ein auf riesiegen stelzen gebautes riesiges haus aus holz, groesstenteils ohne waende … die einzigen waende gehoerten zu den drei kleinen zimmern, von welchen wir gleich eins fuer den naechsten tag buchten

den angebrochenen abend verbrachten wir dann in der freedom camp bar… die dort konsumierten bier machten es zwar sehr schwer, heil ueber die haengebruecke an land zu kommen, aber wir haben es geschafft! … und sind dann mit drei seltsamen deutschen (sozialpaedagoge, psychologie student und ne tussie, die gern toepfert *wuerg*) in der nirvana bar versumpft … war trotz der merkwuerdigen landsmaenner und wegen des merkwuerdigen bar besitzers (genannt “wit with long beard”) ein sehr gelungener abend


grand canyon
Saturday, January 27th, 2007


radiodurchsage: “auf grund des unbestaendigen wetters wird unseren hoehrern empfohlen, heute von einem weiteren ausflug nach koh hong abstand zu nehmen. statt dessen bietet sich eine kanufahrt um eine nahegelegene insel an, bei der es einiges zu sehen gibt.“

man haette sich aber die strassenkarte etwas genauer anschauen sollen, bevor man sich aufs moped schwingt um richtung ao thalane zu fahren, von woaus man mit kanus um die vorgelagerte insel fahren kann. haben wir leider nicht gemacht. deshalb stellte sich nach ner halben stunde fahrt heraus, dass etwa zwei kilometer vor ao thalane die strasse ploetzlich endet. also mussten wir nochmal etwa 30 km fahren, bevor wir endlich in see stechen konnten. soviel zur vorgeschichte.

nach etwa 15 minuten paddeln hat man die insel erreicht und treibt - vorbei an kleinen buchten, hoelen und mangroven - an den steil aufragenden faelswaenden entlang. richtig interessant wird die sache allerdichgs erst, wenn man - vorbei an einem schwimmenden restaurant - in den canyon einbiegt. eigendlich aendert sich nicht viel, ausser dass dann auf beiden seiten felswaende sind, aber es ist doch sehr beeindruckend da durch zu paddeln. am ende des canyons schliesst sich ein dichter, von kleinen kanaelen durchzogener, mangroven wald an. sehr sehenswert, die ganze geschichte und warscheinlich interessanter, als noch ein zweites mal nach koh hong zu fahren.



sankt penis
Saturday, January 27th, 2007



nach unserem unglaublich anstrengenden ausflug zur lagune haben wir den rest des tages am strand in der phranang bay verbracht. einfach nur am strand liegen, sich abwechselnd sonnen und unter klippen sitzen, um vor immer wiederkehrendem platzregen schutz zu finden … nein, hier stoert das nicht wirklich wenn es regnet, da die temperatur ja dadurch gott sei dank nicht abnimmt … jedenfalls, waehrend wir uns da so in der sonne aalten, konnte uns nicht entgehen, dass ein paar wagemutige mittzwanziger ihr glueck versuchten, indem sie von einem klippenvorsprung ins meer sprangen…. sah sehr beeindruckend aus… vor allem da ja ebbe war… “nun gut” dachten wir uns “das koennen wir auch” dachten wir uns… und schon waren wir auch unterwegs im auftrag ewiger jugend und glueckseeligkeit, um unser sonnenbad etwas aufzupeppen… oben angekommen sah das ganze auch schon wieder etwas anders aus… 6-7 meter ist zwar nicht unbedingt hoch, wenn man aber von oben den meeresgrund sehen kann, dann ist es doch etwas bedenklich… und als wir nun da so standen und ueber glueck und unglueck debattierten, stiessen ein paar kanadier zu uns, denen wir schon auf dem weg zur lagune begegnet waren… unter ihnen befand sich auch ein gar beleibtes weib, welches wagemutig meinte, sie springt da jetzt runter… was sie auch prompt tat. sie tauchte am stueck wieder auf und verkuendete, dass es gar kein problem sein… “na toll” dachte ich mir “jetzt muss ich da auch runter springen” dachte ich mir … und dann dachte ich mir aber noch ” ich hab weniger tiefgang, also muesste es doch funktionieren” … vor uns sprangen noch die anderen zwei kanadier und alle drei feuerten uns von unten an (bei dem einen war es echt bewundernswert, da er sich beim sprung bzw beim aufkommen auf dem felsigen meeresgrund verletzt hatte)… falls sich unsere eltern an dieser stelle fragen sollten “und wenn einer vom dach springt, machst du das dann auch??” die antwort lautet “scheinbar ja” … also nix wie runter da, schoen am grund aufkommen, sich den knoechel zum zweiten mal in zwei monaten verstauchen und dann versuchen, mit zwei armen und einem bein schwimmend an land zu kommen… wenigstens hatte felix glueck und konnte auf grund einer spastisch aussehenden sprungtechnik sein physisches wohlbefinden wahren…

wieder beim handtuch angekommen, haben wir uns dann mit zwei sachen beschaeftigt:

erstens: wir sind die coolsten idioten am ganzen strand!!! … die leute, die nach uns die klippe aufsuchten, standen da oben ne halbe stunde rum und haben dann wieder den rueckweg angetreten… alles weicheier!

und zweitens: die kleine hoehle in der einen felswand… wieso gehen da staendig leute hin, gucken doof und fotographieren diesen unscheinbar wirkenden altar??? einer der kanadier, der gerade von dort zu uns kam, teilte uns mit, dass er sich beim sprung sehr weh getan hat (jaja… hab ich gesehen und gleich nachgmacht ) und dass da drueben im uebrigen penisse verehrt werden… wir haben das dann natuerlich ueberprueft und tatsaechlich… ein altar und drum herum, darauf und darunter hunderte von penis figuren in allen groessen und farben… ein durchaus beeindruckendes spirituelles erlebnis


rai leh lagoon
Friday, January 26th, 2007


soo… und hier nun mal langsam die geschehnisse der letzten tage:

wie bereits angedroht, haben wir uns nochmal zum rei leh beach begeben, um die besagte lagune aufzusuchen natuerlich diesmal bei flut! … im reisefuehrer stand jedoch nicht drin, dass es so ein langer und beschwerlicher weg ist. da stand nur drin, dass man schwindelfrei sein muesse… aber nicht, dass man nach einer lustigen klettertour oben auf dem berg vielen anderen verwirrten und dreck verschmierten leuten in flip flops begegnet, die alle auf der suche nach der lagune sind und behaupten, dass in keinem reisefuehrer drin steht, wie anstrengend der weg da rauf ist… naja… irgendwann haben wir dann doch den abstieg zur lagune gefunden. es ging ueber strickleitern und senkrechte felswaende nach unten … und dann… ja! … endlich angekommen! … ein von wunderschoenen felswaenden und ueppiger vegetation eingeschlossener… tuempel… wir haben es naemlich puenktlich zur ebbe geschafft, dort anzukommen … aber mit etwas phantasie war es wunderschoen



noch mehr lagebericht
Friday, January 26th, 2007



so… sind vor ca 1.5 (um 5.30) stunden zum letzten mal in bangkok angekommen *heul* … jetzt sitzen wir im internet cafe und warten bis ein zimmer frei wird, wo wir unseren krempel reinstellen koennen… naja… und dann gehts los…. zwei tage einkaufen!!! … so als trostpflaster gegen den heimflug…



lagebericht
Monday, January 22nd, 2007


wir haben am gestern schweren herzens krabi verlassen und befinden uns jetzt im khao sok national park… is echt schooooooen hier!

alle weiteren ausfuehrungen, mit denen wir hinterher haengen, werden bald folgen… aber wahrscheinlich nicht in den naechsten tagen, da internet hier doppelt so teuer ist wie anderswo, und zudem gehen wir morgen fuer zwei tage auf ne dschungelwanderung



ich hab ne neue lieblingsinsel !!!
Friday, January 19th, 2007


die wunderschoenen prospekte (ausliegend in unserem guesthouse), die fuer einen daytrip nach koh hong werben, machen einen echt wuschig… die vorstellung von einem touristischen daytrip (siehe ko phi phi) machen uns aber nicht mehr im geringsten wuschig… naja, aber koh hong musste einfach sein… koste es was es wolle.. und es wollte, dass es verdammt viel kostet! … wir haben uns ein longtail boat fuer einen tag gechartert… ganz fuer uns alleine, weswegen wir auch ganz fuer uns allein 2500 bath ( knapp 60 euro) bezahlen durften.. aber egal, was kostet die welt? *indenleerengeldbeutelguck* … na auf jeden fall, wir aufs boot und ne stunde fahrt und dann koh hong… und diese insel hat es ja durchaus geschafft, im ranking unter den ersten drei zu landen… dieses kleine paradies befindet sich mitten im marine national park und wird somit davor verschohnt, mit bungalow anlagen und besoffenen englaender bzw arroganten israelis bevoelkert zu werden (bevor man mich als rassist beschimpft, moege man bedenken, dass ich auch auslaender bin - in deutschland und sogar in der polnischen heimat - also habe ich durchaus das recht, ueber meinesgleichen herzuziehen *freu*)
jetzt zu koh hong: auf der einen seite ein strand… schneeweisser sand… kristall klares wasser… dahinter kalksteinfelsen, im wasser kalksteinfelsen und wir mittendrin… naja… wir und die anderen touries… aber da der strand so riesig ist und da koh hong (noch) ein geheimtipp zu sein scheint (unseres wissens weder im lonely planet noch im loose reisefueher gelistet), verlaeuft sich die breite masse recht weitlaeuifig und man fuelht sich nicht wie waehrend einer invasinon siehe ko phi phi)… wir haben den ganzen tag damit verbracht bunte fische mit toast zu fuettern (man braucht nur ins wasser zu gehen und sie schwimmen um einen rum), am strand zu liegen und uns zu fragen, warum es sowas bei uns nicht gibt… wir haben es uns natuerlich auch nicht nehmen lassen, die “tsunami evacuation route” abzulaufen ( die echt verwirrend ist, weil sich die beschilderung widerspricht???) und der tsunami opfer zu gedenken, die es auf der insel scheinbar zu genuege gegeben hat… und dann haben wir unseren fuer 2500 bath nix tuenden longtailboat fahrer dazu genoetigt, uns um die insel rum zu fahren… auf der anderen seite gibt es naemlich eine lagune, die nur durch einen kleinen durchgang mit dem meer verbunden ist… aber wie immer kamen uns die gezeiten dazwischen… es war flut und zu seicht um hinein zu fahren, also konnten wir uns das ganze nur von aussen anschauen… was zwar enttaeuschend aber trotzdem schoen war… danach noch ne stunde aufn strand und dann die heimfahrt… die letzte haelfte in stroemendem regen und hohem wellengang, was uns zum freuen und den fahrer zum fluchen und singen animiert hat (die kombination ist seltsam und die leute hier echt komisch… aber niedlich )



jurassic park
Friday, January 19th, 2007


nachdem wir den “bencha” (oder so aehnlich) nationalpark und den georg verlassen hatten, fuhren wir wie versprochen nochmal zum tiger cave… erstens: um affen zu fuettern (was wir auch gemacht haben ) und zweitens: um diesen rundgang zu machen… und das hat sich wirklich gelohnt!

das ganze sah wie folgt aus:

man stelle sich zwei riesige felswaende vor… zum durchgang zwischen den felsen fuehrt eine treppe hinauf… und auf der anderen seite wieder hinunter (logisch, nicht wahr?)… naja auf jeden fall kommt man dann in ein tal, rundum komplett eingeschlossen von risigen kalkfelswaenden, bei deren hoehe einem schwindlig wird beim hoch gucken… in diesem tal fuehrt ein einstuendiger rundgang durch den dschungel… vorbei an hoehlen, in denen die moenche leben … “leben” bedeutet in diesem fall, dass die eingaenge der hoehlen zubetoniert wurden und tueren rein gebaut wurden… von aussen sieht es aus wie… wie… hmm… ne hoehle mit hauseingang? *verwirrtguck* fehlt nur noch die klingel und ein briefkasten… naja… jedenfalls wohnen die da drin… ich mein, das ist ja schon durchaus beeindruckend, aber nix im vergleich zu dem dschungel dort! … erstens: wenn man die baeume, die darin wachsen faellen wollen wuerde, koennte man dies durchaus tun, jedoch waere es vollkommen sinnlos, da man sie aus diesem tal niemals durch den schmalen eingang raustransportieren koennte… dies ist wohl der grund, warum da drin baeume wachsen, die so riesig sind, dass wir es nicht mal fuer moeglich gehalten haetten, dass es sowas ueberhaupt noch gibt… mit baumstaemmen, fuer die man bestimmt 8 -10 leute braeuchte, um sie zu umfassen. echt geil!… und das zweite ist: da es sich um sowas wie einen krater handelt, deswegen kommt da nur von ca 11.30 bis 12.30 direktes sonnenlicht rein… das fuehrt dazu, dass die meisten pflanzen ( so buesche und so blaetterzeug), die man normalerweise auf huefthohe hat, hier einem ueber den kopf wachsen… was echt krass ist… wenn man diesen rundweg ablaeuft - in diesem schummrigen licht, so dass man glaubt, dass es gleich dunkel wird, was gar nicht stimmt - hat man das gefuehl, dass man in einer ganz anderen zeit/welt/filmkulisse ist… und ich glaube, dass man zwar durchaus daemlich gucken wuerde, aber ueberrascht waer man nicht, wenn ploetzlich jeff goldblum durchs gebuesch bricht gefolgt von einem computer animierten tyranosaurus rex… alles in allem war es der beeindruckendste regenwald, der uns bisher unter gekomen ist…
Last Updated ( Wednesday, 30 May 2007 )
 
< Prev   Next >